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I. Meine ersten Schritte

By crist0sant087@gmail.com

Ich weiß nicht, ob die Fotografie mich gefunden hat oder ob ich sie gesucht habe, aber alles begann mit einer Digitalkamera, die meinem Großvater gehörte. Ich erinnere mich noch genau daran, wie er einen Fotokurs in einzelnen Heften kaufte, die es damals mit der Zeitung gab: Theorie, Beispiele, Tipps zur Bildbearbeitung. Ich blätterte durch diese Seiten, als würden sie eine geheime Sprache enthalten, die ich unbedingt lernen wollte.

Mit dieser Kamera begann ich zu experimentieren. Es waren Zeiten einfacher und erschwinglicher Digitalkameras, doch für mich war das genug. Alles, was Licht einfangen konnte, war pure Magie. Ich war immer die Fotografin meiner Klasse. Ich liebte es, die Augen meiner Mitschüler zu fotografieren, um herauszufinden, wie jeder von ihnen die Welt durch seine Pupillen sah. Ich erinnere mich auch an meine ersten Konzerte, bei denen ich mit meiner kleinen Digitalkamera fotografierte, überzeugt davon, die beste Fotografin der Welt zu sein (haha).

Ich erinnere mich, wie ich meine Freundinnen zu kleinen Fotoshootings mitnahm und unendlich viel Freude daran hatte, die Bilder anschließend zu bearbeiten.

Und ich erinnere mich auch daran, wie ich das ganze Leben meiner Nichte Irene fotografierte, von ihrer Geburt bis heute. Ich glaube, das ist zu einem meiner liebsten Rituale geworden: zu beobachten, wie sie wächst, den Moment für einen Augenblick anzuhalten und ihr Licht in jedem Foto einzufangen.

Mit den Jahren sparte ich, um meine Ausrüstung zu verbessern, und irgendwann kam ein Geschenk, das alles veränderte: eine Nikon D3200, von meiner Mutter und einem besonderen Freund. Diese Kamera war mein Eintritt in eine ernsthaftere Phase. Von da an begann ich, die Welt mit anderen Augen zu sehen, mit mehr Absicht und mit dieser Mischung aus Neugier und Respekt, die entsteht, wenn man begreift, dass Licht Wahrheiten erzählen kann.

Eines Tages fragte ich mich, warum ich der Welt nicht zeigen sollte, was ich durch mein Objektiv sehe. Diese Frage war der Ausgangspunkt für alles, was danach kam, und der Moment, in dem mir klar wurde, dass meine Arbeit einen eigenen Namen verdient: Optica Obscura.

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